Über uns

Wie alles begann

Angefangen hat alles 1986 wo wir mit dem Virus Vespa infiziert wurden. Es wurde , damals noch von den Eltern, wenngleich mit großem Widerspruch der Mutter , eine Vespa PX80 erworben. Diese blieb natürlich nicht lange in dem schonen Piaggio Anthrazit. Auch der originale Zylinder wich bald einem Malossi 136. Die alltäglichen Abende und Wochenenden waren geprägt von Rollerschrauben und den selbstverständlichen Meetings am Kö' in Augsburg. Nach zwei Jahren erfolgreichen "Herr Wachtmeister, sie kriegen mich nicht Spiel" kam der große Führerschein und damit natürlich auch die offizielle Linzens zum "frisieren". Die PX 80 wurde eingemottet und eine P200X in Milkafarben erworben. Da damals schon eine solche Farbgebung mit Hohn und Spot bestraft wurde ließ eine Neulackierung in , was denn sonst, schwarz nicht lange auf sich warten . Es wurde gecuttet ( damals hieß es ausgesägt ) und frisiert bis man beim Rollershop mit dem "goldenen" Vorgelege, dies folg nämlich immer wieder raus,  als einer der besten Kunden prämiert wurde. 23 PS waren dann damals doch noch zu viel für so nen Motor. Aber... zwei Jahre lang war es zumindest die schnellste 200er Vespe in Augsburg ( und Augsburg hatte damals eine große Vespaszene).

Irgendwann wurden dann die Vespas im Zuge einer Anschaffung eines Triumphs verkauft und es war erst einmal Schluss mit Vespa .... denn man war ja schließlich "erwachsen" geworden.

Im Jahr 2005, nachdem wir uns entschlossen etwas ruhiger zu leben und unsere Ingenieurbüro schlossen, stand die Überlegung an wie geht es weiter. Durch Zufall und ahnungslos kamen wir auf Vespas welche in Asien zum Verkauf standen. Man freundete  sich schnell mit dem Restaurator an und entschloss diese Vespas nach Deutschland zu importieren. Diesen Schritt hätten wir uns vielleicht ersparen sollen, denn nach Ankunft und genauerer Durchsicht stellte sich heraus, dass das was da ankam vielleicht mal eine Vespa war, aber mit Sicherheit nicht an Kunden weiter veräußert werden konnte . Unter Einsatz von nicht ganz unerheblichem Kapital wurden alle Vespas neu aufgebaut , denn man wollte ja schließlich durch Qualität überzeugen und sich einen Ruf schaffen .

Nach dem Neuaufbau dieser Vespas stand wieder die Frage im Raum, wie geht es weiter ? Denn ganz ehrlich die Sache machte Spass. Es war auch hier wieder Zufall, dass wir an unseren nächsten Restaurator, einen im Ausland lebenden Deutschen, kamen welcher die Vespas bis Mai 2008 für uns restaurierte.

Doch nun wurde unser Domizil zu klein. Es folgten immer mehr Bestellungen und auch die Vespas welche für den Lagerbestand bestimmt waren , sprengten langsam aber sicher das Platzangebot , insbesondere damals, als wir unsere Werkstatt wegen Aussicht auf  Umzug in unser neues Domizil kündigten . Somit mussten dann ein paar Vespas im großen Eingangsbereich unseres Hauses Platz nehmen, da Doppelgarage und diverse sonstige Lagermöglichkeiten erschöpft waren.

Im Dezember 2007 folgte dann der Umzug in unser jetziges Heim. Wir verfügen nun über eine Fläche von ca.1000m2 nur für Vespas und alles was dazu gehört . Auch gestalteten wir Anfang 2008 die Firma neu bzw. legten unsere Schwerpunkte neu.

Im Juni 2008 fiel eine der schwersten Entscheidungen. Logistische und vor allem qualitative Gründe zwangen uns dazu eine eigene Firma im Ausland zu gründen, da die gelieferte Qualität nicht mehr unseren Erwartungen entsprach und wir zu viel nacharbeiten bzw. Motoren teilweise komplett ersetzen mussten. Seither restaurieren wir im Ausland selbst . Wir verwenden soweit erhältlich nur Neuteile , wie neue Motoren, komplette Lenksäulen ect ect. Dies ist auf dem Markt einzigartig .

Im Zuge dieser Entscheidung wurde auch ein neuer Name gesucht . Da wir nun sehr viel auch in Eigenregie produzieren, lag der Name

Rollerwerke Hofmann

sehr nahe .

Wir sind nun in drei Schwerpunkte aufgeteilt :

1. Restaurationen welche im Ausland durchgeführt werden

2. Restaurationen und Servicearbeiten in Deutschland nach Kundenwünschen

3. Ersatzteilhandel mit eigener Produktionslinie

 

Wir sind  der Meinung , dass eine Vespa, die Mutter aller Roller, immer Kult sein wird und entgegen dem Trend zu recycelten Jogurtbechern noch lange in unseren Straßen zu finden sein wird.

Eine Vespa fährt man nicht . Mit einer Vespa lebt man .

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spass uns würden uns freuen, wenn Sie unsere Seiten unter www.hofmann-rollerwerke.com  besuchen würden.

Sollten Sie Fragen haben zögern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren, wir sind Ihnen jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite .

 

Ihr Team

von den Rollerwerken

 

Copyright 2009 Rollerwerke Hofmann